Stundenplan für die Schule erstellen
Zum Schulstart landet der Stundenplan oft als zerknitterter Zettel in der Schultasche. Mit etwas Struktur wird daraus ein Plan, den Kind und Eltern jederzeit im Blick haben – auf Papier oder digital.
Was auf einen guten Stundenplan gehört
Neben Fach und Uhrzeit helfen zwei Dinge enorm: Farben pro Fach (Mathe blau, Deutsch rot – das Kind erkennt den Tag auf einen Blick) und ein Feld für Raum oder Lehrkraft. Trag außerdem die konkreten Zeiten ein, denn kaum eine Schule folgt exakt dem 45-Minuten-Takt.
Doppelstunden und A/B-Wochen
Zwei Klassiker, an denen einfache Pläne scheitern: Doppelstunden (einfach die Endzeit entsprechend später setzen) und der A/B-Wochen-Rhythmus, bei dem sich der Plan im Zwei-Wochen-Takt ändert. Auf Papier hilft ein Vermerk „A-Woche: Mi Sport / B-Woche: Mi Werken". Digital lässt sich das sauberer lösen.
Schritt für Schritt
1. Vorlage schnappen. Am einfachsten mit einer fertigen
Stundenplan-Vorlage
zum Ausdrucken.
2. Zeiten eintragen – die Stundenzeiten deiner Schule in die linke Spalte.
3. Fächer ausfüllen, am besten farbig pro Fach.
4. AGs & Besonderheiten unten ergänzen (Sportbeutel-Tage, A/B-Hinweise).
5. Aufhängen – Kinderzimmer und Kühlschrank, damit alle Bescheid wissen.
Papier oder App?
Ein ausgedruckter Plan ist schnell gemacht und immer sichtbar. Wer mehrere Kinder hat oder den Plan auch unterwegs braucht, ist digital besser dran: In der kostenlosen App MyNestPlan hat jedes Kind seinen eigenen Stundenplan mit Farb-Fächern, Doppelstunden und A/B-Wochen. Die Startseite zeigt sogar, bis wann die Schule heute geht, und Eltern bekommen auf Wunsch eine Erinnerung zum Schulschluss. Nutzt eure Schule WebUntis, lässt sich der Plan mit dem persönlichen iCal-Link direkt importieren – ohne Feld für Feld abzutippen.
Der Stundenplan, der mitdenkt
MyNestPlan zeigt pro Kind den Schultag mit Farb-Fächern und A/B-Wochen, erinnert zum Schulschluss und importiert aus WebUntis – kostenlos und ohne Werbung.